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Die verrückteste Geographie der Welt in Chile

Chile ist bekannt für die „verrückteste Geographie der Welt“. Das Land ist mehr als 4200 km lang mit einer durchschnittlichen Breite von 180 Kilometern. Das Territorium wird durch die Andenkordillere geprägt, die in Venezuela beginnt und in der Antarktis im Meer versinkt.

Die höchste Erhebung der Anden in Chile ist der Berg „Ojos del Salado“ mit 6893m. Jedoch ist der Aconcagua mit 6959m, der sich in Argentinien an der Grenze zu Chile befindet, der höchste Gipfel der Anden.
Mit Argentinien teilt sich Chile das „Ende der Welt“, nämlich Patagonien und Feuerland. In diesem Land befinden sich alle Klimazonen, außer dem tropischen Klima.
Die chilenische Geographie ist in fünf Teilräume untergliedert. Es sind der Große Norden, der kleine Norden, die Zentralzone, der Kleine Süden und der Große Süden.
Im Großen Norden fängt die Küsten- Cordillere an und dort liegt die trockenste Wüste der Welt, die Atacama-Wüste. Sie bedeckt den gesamten nördlichen Teil von Copiapo bis Arica und erstreckt sich weit nach Peru hinein.
Dort unterteilt sich das Klima je nach Höhe in vier Zonen. Die Küste hat eine Durchschnittstemperatur von 18°C und keinerlei Niederschläge. Die Pampa zwischen 1000 und 1200 Metern Höhe hat große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht (30°C und 0°C). Die Sierra hat ein Ubergangsklima mit 20°C Durchschnittstemperatur im Sommer und 9°C im Winter. Hier regnet es im Sommer und lässt die Bäche anschwellen. Das Hochland liegt zwischen 3500 und 4500 Metern Höhe und ist eine Steppe mit sommerlichen Niederschlägen und durchschnittlichen Temperaturen zwischen 10°C und -5°C.

Die Atacamawüste hat zwei klimatische Phänomene, nämlich „Camanchaca“ und „Invierno Altiplanico“. Der „Camanchaca“ ist der typische Küstennebel, der besonders am Morgen erscheint und sich mittags wieder auflöst. Der Gebirgsstreifen an Küsten verhindert jedoch, dass sich der Nebel weiter ins Inland ausbreiten kann. Der „Invierno Altiplanico“ ist ein gewaltiges Naturereignis zwischen Dezember und März, das mit Schnee und Hagel im Hochland einhergeht. Das geschieht zeitgleich mit der Annäherung der Sonne an den Wendekreis des Steinbocks (tropico de capricornio), die seinen Höhepunkt am 21. Dezember erreicht.

Der Kleine Norden bezeichnet sich als Ubergang- Territorium zwischen dem Großen Norden und den reichen Tälern weiter im Süden. Er hat ein gemäßigtes Klima, besonders warm an der Küste und den mittleren Tälern und kalt an der Anden- Cordillere. Bei diesem trocken-warmen Klima werden in der Region exotische Früchte kultiviert wie Papaya und Chirimoya, aber auch der chilenische Pisco (Traubenschnaps) aus Moscatel-Trauben wird hier hergestellt. In dieser Region findet man viele Buchten und Häfen wie Los Vilos, Pichidangui, Tongoy und Coquimbo.

Die Zentralzone . In dieser Zone befinden sich die zwei Bergketten, nämlich die Anden- Cordillere und die Küsten- Cordillere. Der Teil, der sich an der Küste erstreckt, ist relativ niedrig. Die Lage zwischen der Wüste und dem feuchten Süden bestimmt das Klima. An der Küste liegt die Durchschnittstemperatur bei 14, 4 C. Es gibt keinen Frost und die Feuchtigkeit erreicht 80%. Das Klima hier ist sehr stabil. Im Inland steigt die Durchschnittstemperatur bis 16,6° C und es herrscht ein sehr trockener Wind.

Der Kleine Süden streckt sich zwischen Concepcion und Puerto Montt. In diesem Teil befindet sich der größte Fluss Chiles, nämlich der Bio- Bio mit 256 Km. Länge. Dieser Teil ist bekannt für den Regen, denn in Valdivia wird an 160 Regentagen ein Niederschlag von 2700mm gemessen. Besonders reizvoll sind die allgegenwärtigen Vulkankegel und die Seen, die einen Besuch lohnen.

Der Große Süden , nimmt fast ein Drittel des Landes ein. Dieser Teil umfasst Urwälder, Gletscher, und Eismassen, schneebedeckte, bizarre Gipfel, reißende Bäche, riesige Seen, tief eingeschnittene Fjorde und Tausende kleiner und kleinster Inseln. Die sehr schwierigen klimatischen Bedingungen sorgen für ein spektakuläres Schauspiel der Natur, denn die Anden fallen bis in den Pazifischen Ozean. Ein spezieller Unterschied zum nördlichen Teil in dieser Region ist, dass die Anden- Cordillere neben dem Pazifischen Ozean ist und sie ist nicht mehr die natürliche Grenze zu Argentinien. In der Zone unterscheiden sich drei Klimazonen, der Litoral Insular bei der Stadt Aysen, mit mehr als 3.000mm. Niederschlägen pro Jahr, die mittlere Zone bei Coihaique, mit 950mm Niederschlägen pro Jahr, und die Pampa bei Balmaceda mit 500mm Niederschlägen pro Jahr.

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